DIHK-Umfrage: Protektionismus und Corona bremsen deutsche Wirtschaft im Ausland

Immer weniger Industrieunternehmen planen den Schritt ins Ausland. Zugleich wollen die auslandsaktiven Betriebe ihr Investitionsvolumen zunehmend aus Kostengründen erhöhen. Das zeigt eine aktuelle DIHK-Sonderauswertung der Konjunkturumfrage zu Auslandsinvestitionen unter mehr als 2.000 deutschen Industrieunternehmen. Der Erhebung zufolge wollen 43 Prozent der Industrieunternehmen im Ausland investieren – so wenig wie zuletzt vor zehn Jahren. Dabei ist die exportstarke Industrie hierzulande stärker als andere Länder von der Erschließung ausländischer Märkte durch Auslandsinvestitionen abhängig, die immer wieder ausgebremst wird, etwa durch protektionistische Maßnahmen, wirtschaftliche Entkoppelungs-Tendenzen und aktuell durch die Corona-Krise. Mehr zu der Umfrage auf der Internetseite des DIHK.

Quelle: DIHK, 30.03.2021




[Stand 4/29/2021]
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