Ausweitung von Handelsschutzmaßnahmen durch die EU

Bekanntmachung der Wiederaufnahme der Antidumping- und Antisubventionsuntersuchungen betreffend die Einfuhren von bestimmten gewebten und/oder genähten Erzeugnissen aus Glasfasern mit Ursprung in der Volksrepublik China und Ägypten.

Als Bestandteil der im Jahr 2018 beschlossenen Modernisierung der handelspolitischen Schutzinstrumente wurde auch die Möglichkeit geschaffen, Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen auf Waren, die außerhalb des Zollgebiets der EU auf den Festlandsockel oder in die ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) eines Mitgliedstaates geliefert werden, auszudehnen.

Mit der Wiederaufnahme der Untersuchungen am 27. Mai 20201 ist der Erhalt dieser Waren auf einer künstlichen Insel, einer festen oder schwimmenden Einrichtung oder einer anderen Struktur auf dem Festlandsockel oder in der ausschließlichen Wirtschaftszone eines Mitgliedstaats vom Empfänger innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt durch Abgabe einer "Erklärung zum Erhalt" der Zentralstelle AWZ beim Hauptzollamt Hamburg zu melden.

Weitere Informationen hat die Zollverwaltung veröffentlicht.

Quelle: Zoll.de, 02.08.2021



[Stand 8/4/2021]